2009-02-28
2008-12-28
2008-09-28
2006-12-08

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KAPPATOS GALLERY, Athen

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‚beside‘
zinc paint

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Steffi Jüngling und Adonis Pittas wurden von der Kuratorin Christina Petrinou eingeladen anläßlich der Wiedereröffnung der Kappatos Gallery in Athen auszustellen. Die Künstler beschlossen site-specific zu arbeiten und ihre Arbeiten reagierten aufeinander.

2
Steffi Jüngling erarbeitete eine Fensterarbeit bestehend aus Wellen, die sie mit einfacher Zinkfarbe auf das Fenster malte. Diese Farbe wird bei Renovierungsarbeiten in Läden verwendet, um die Sicht in den Laden zu verwehren.

3
Nachdem Steffi Jüngling ihre Zeichnung vollendet hatte, beschloß der Gallerist, das er diese Arbeit nicht bei der Eröffnung zeigen würde und liess die Arbeit abnehmen..

4
Adonis Pittas beendete seine Zeichnung der Fenster mit Rauch.

5
Während der Eröffnung nahmen Adonis Pitta, Steffi Jüngling und Christina Petrinou die Zeichnung Adonis Pittas von der Wand.

Der Raum kehrte in seinem ursprünglichen Zustand zurück.

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‚beside‘ von der Athina Strasse aus gesehen

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‚1.50 x 5.79‘
Zeichnung von Adonis Pittas

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Abnehmen der Zeichnung während der Eröffnung

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Schatten der Fensterzeichnung auf der Wand, an die Adonis Pittas Zeichnung später gehängt wurde
2006-12-08

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KAPPATOS GALLERY, Athen


‘beside’
zinc paint

1
Steffi Jüngling and Adonis Pittas were invited by the curator Christina Petrinou to exhibit at the opening of the new Kappatos Gallery in Athens. The artists decided to work site-specific and their pieces reacted to each other.

2
Steffi Jüngling realised a window piece, drawing waves on the window of the gallery with ordinary zinc paint as it is used to cover the windows of shops to block the view during refurbishment.

3
After Steffi Jünglings piece was finished the gallerist decided that he did not want the piece in his gallery; he ordered someone to take the window piece down.

4
Adonis Pittas finished his drawing of the windows with smoke.

5
During the opening of the exhibition Adonis Pittas, Steffi Jüngling and Christina Petrinou took down the drawing and the gallery space returned to its original state.


‚beside‘ from Athina Street


‚1.50 x 5.79‘
Drawing by Adonis Pittas


Taking down of the drawing during the opening


shadow of the window piece on the wall where the drawing was placed later

2006-07-05

Ein neues Drake Denkmal für Offenburg_d

Kunstverein Offenburg, 2007

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Auf Einladung des Offenburger Kunstvereins entwickelte Steffi Jüngling ein Projekt, das im Rahmen der Ausstellungsreihe Debut stattfindet.

Sie hat in den Archiven der Stadt die Geschichte des ‚Kartoffelmannes‘ Sir Francis Drake ausgegraben.

Der Elsäßer Bildhauer Andre Friedrich hatte den Offenburgern im Jahre 1853 ein Standbild des Briten Sir Francis Drake als Geschenk angeboten. Drake ist heute eher als Seefahrer, bzw. Seeräuber denn als erster Kartoffelimporteur aus der neuen Welt bekannt und die Kartoffel erreichte Deutschland wahrscheinlich auch nicht über England, sondern über Spanien und Italien. Die Offenburger nahmen das Geschenk jedenfalls dankend an und knapp 90 Jahre erfreute sich das Denkmal, das im Volksmund liebevoll als Dreckdenkmal bekannt war großer Beliebtheit.

Mit der Machtergreifung der Nazis jedoch, wurde der Kartoffelmann, der vorher mit Liedern und Gedichten gerühmt worden war plötzlich als feindlicher Ausländer betrachtet. In der Nacht vom 8. auf den 9. November 1939 stürzten eine Gruppe Nazis den Engländer vom Sockel und zerstörten das Denkmal.

Der Wirt des benachbarten Gasthauses Sonne rettete in der Nacht die steinernen Hände des Drake und schenkte sie später dem örtlichen Rittermuseum, wo sie heute zu sehen sind.

Zur Erinnerung an den Kartoffelmann Drake wurden im Mai diesen Jahres 25 verschiedene Kartoffelsorten in die Blumentröge der Stadt gepflanzt. Dort wachsen sie als ein temporäres Denkmal und zur Ernte, im September diesen Jahres wird das Projekt mit einer Ausstellung abgerundet.

Viele Alt-Offenburger erinnern sich noch, wie sie als Kinder auf den Ketten des Drake/ Dreckdenkmals schaukelten

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Die Ursulasäule vor dem Rathaus ersetzte das Drake-Denkmal Sie wird nun von 4 Kartoffelsorten umrankt
(British Queen, Lady Balfour, King Edward und den Duke of York)

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Diese Kartoffelart trägt den Namen ‚Picasso‘

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‚British Queen‘

Herzlichen Dank an

  • Kunstverein Offenburg
  • Frau Herrmann-Burkart, Stadt Offenburg, Fachbereich Planen, Hochbau, Umwelt
  • Gärtnerei Einstein
  • TBO (Technischen Betriebe Offenburg)
2005-10-27

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Sugar Loaf Walk is an unspectacular passage in the East of London with nothing really sugery about it.

One kg of icing suger has been has been spread over some doilies of different shapes and sizes, leaving the pathway decorated with doily pattern.

A set of photographs is documenting the installation.sweet2

2005-10-05

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sweet1

Sugar Loaf Walk is an unspectacular passage in the East of London with nothing really sugery about it.

One kg of icing suger has been has been spread over some doilies of different shapes and sizes, leaving the pathway decorated with doily pattern.

A set of photographs is documenting the installation.

sweet2

2005-07-27

ex libris_e

exlibris.oben

Murhardsche Landesbibliothek, Kassel, 2005

For this installation the old index cards of the library which had been replaced by an online catalogue were covered with colorful plastic sheets; only single words and lines were left out in a passe-partout like way. These index cards show words, such as

‘the unanswered questions’
‚Furore‘
’souvenir‘
‚Urne oder Sarg?‘
‚Minima Moralia‘
‚Hyacinthe‘
‚Scaramella‘
’22.Januar1944‘
‚Herzreparaturen‘
‚Trostwort‘
etc.

They stand on little wooden stands and are placed on the shelfs within the library.
There they can be found by the readers of the library as colorful word-islands, memento moris and poetical treasures.

exlibris.mitte

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exlibris.unten

2005-07-27

ex libris_d

exlibris.oben

Murhardsche Landesbibliothek, Kassel, 2005

Die Restbestände der alten, in der Bibliothek durch online Kataloge ersetzten Karteikarten wurden einzeln auf kleinen Holzständern in den Regalen der Bibliothek aufgestellt.

Vor jeder Karteikarte steckte ein gleich großes, farbiges (orange und rosa), durchscheinendes Stück Plastik, mit jeweils einer passe-partout-artigen Aussparung, die eines oder mehrere Worte der jeweiligen Karteikarte freigab.
Die leuchtenden Farben setzten Akzente auf den Regalen und luden zum Lesen der Worte ein. Die somit hervorgehobenen Worte waren poetische Stichworte aus und zu Büchern, die in der Bibliothek einstehen, und bei Bedarf in den online-Katalogen recherchiert werden konnten.

Besonders die regulären Bibliotheksbenutzer wurden in ihrer Recherche/Arbeit in der Bibliothek mit dieser Arbeit angesprochen; die präparierten Karteikarten begegneten ihnen als farbige Wort-Bonbons auf den Regalen.

‘the unanswered questions’
‚Furore‘
’souvenir‘
‚Urne oder Sarg?‘
‚Minima Moralia‘
‚Hyacinthe‘
‚Scaramella‘
’22.Januar1944‘
‚Herzreparaturen‘
‚Trostwort‘
etc.

exlibris.mitte

exlibris3

exlibris.unten

2005-06-27